Gebrauchssteine - Grabanlagen
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Südlich von Sieverstedt, nahe der Bundesstrasse nach Schleswig, liegt
der
- „Poppostein“
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| Gemeint ist mit dieser Bezeichnung der Deckstein
eines Steinkammergrabs. Es ist ein kantiger Geschiebeblock,der
mit Flechten überzogen ist. An der geschützten Unterseite lässt
sich das Gefüge des Steins erkennen. Es könnte ein heller Järna-Granit
sein, mit großen, hellrosa farbigen, klar rechteckigen
Kalifeldspäten, viel weißem Plagioklas und viel verstreutem
Biotit und Hornblende. |
Das Steinkammergrab stammt aus der jüngeren Steinzeit
und war ursprünglich
unter einem aufgeschütteten Erdhügel verborgen. Der
Zeitpunkt der Freilegung ist unbekannt. Die Sage erzählt, dass
Bischof Poppo hier Taufhandlungen vollzogen hat, unter anderen
soll im 10. Jh. der Dänenkönig Harald Blauzahn an dieser Stelle
getauft worden sein.
Der Deckstein ist ein Schalenstein, man kann 17 schalenförmige
Vertiefungen zählen.
Die Anlage steht unter Denkmalschutz. Sechs Grenzsteine von der
Mitte des 19. Jhs tragen das Wappen des dänischen Königs. Es
handelt sich um Gneise. |
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